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15.08.2021 Olivia & Alex beim Ironman 70.3 Graz

Am 15. August 2021 war es endlich soweit: nach einer Verschiebung, einer Absage und einer weiteren Verschiebung konnte die Premiere des Ironman 70.3 Graz endlich über die Bühne gehen. Kurz nach 08:00 Uhr morgens fiel am Schwarzlsee der Startschuss für das als reiner AgeGroup-Bewerb ausgetragene Halbdistanz-Rennen.

Unser Coach Alexander Gräf stieg nach 1,9km in 00:26:34 als Erster aus dem Wasser und nahm die leicht hügelige, landschaftlich schöne Radstrecke in der Umgebung von Graz in Angriff. Nach dem abschließenden Halbmarathon durch das Grazer Stadtzentrum, platzierte er sich auf Rang 3 in seiner Altersklasse und dem 7. Gesamtrang.

Auch für Olivia war es das erste Halbdistanz-Rennen und der erste Halbmarathon seit knapp zwei Jahren. Trotz der Einschränkungen beim Schwimmen, Ungewissheit in der Vorbereitung und den tropischen Temperaturen, konnte sie schließlich im Ziel eine neue persönliche HD-Bestzeit feiern und machte sich so ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk.

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Die Corona-Saison 2020

Mit einem soliden Trainingslager auf Lanzarote und großen Plänen für das kommende Jahr blickten Olivia und Andi hoffnungsvoll und hoch motiviert auf die bevorstehende Saison. Doch ab März nahmen die Dinge ihren Lauf und alles sollte völlig anders kommen: sämtliche Vorhaben wurden obsolet, Planungssicherheit zu einem Fremdwort.

Dennoch haben sich die beiden nicht unterkriegen lassen, weiter trainiert für “die Zeit irgendwann danach” und das beste aus den Möglichkeiten gemacht, die sich ihnen geboten haben. Eine Entscheidung, die sich gelohnt hat, denn schließlich wurde es ihre ergebnismäßig erfolgreichste Saison:

Backwaterman, 1.500m schwimmen, 4. Juli 2020: Olivia AK-1. und 4. der Damen, Andi AK-2. und 6. gesamt

Backwaterman Swim-Run-Sprint, Mixed Team Wertung, 5. Juli 2020: Andi und Kollegin 1. gesamt

Traismauer Triathlon, Olympische Distanz, 29. August 2020: Andi AK-2., Olivia AK-3.

P3 Vienna Triathlon, 12./13. September 2020:

Sprint: Olivia AK-1., Andi AK-2. (beide neue PB auf dieser Distanz), OD: Andi AK-1., Olivia AK-3.; Kombi-Wertung Sprint/OD: Olivia 2. gesamt

P3 Neufeld Triathlon, Sprint, 19. September 2020: Andi AK-1., Olivia AK-2.2020_Corona-Saison_Large.jpeg

Olivia & Andi beim Ironman 70.3 Langkawi / Malaysia, 26. Oktober 2019

Zum krönenden Abschluss einer sehr (reise)intensiven Saison und den entspannten Beginn der wohlverdienten Off-Season, gaben Olivia und Andi beim Ironman 70.3 Langkawi noch einmal Gas – jedenfalls soweit es die tropische Witterung in Malaysia zuließ.

Beide hatten einen guten Start beim Schwimmen – der Neo konnte getrost zuhause bleiben.

Die Woche vor dem Wettkampf nutzten Andi und Olivia nicht nur zum Akklimatisieren, sondern auch um sich mit der nicht ganz ungefährlichen Radstrecke vertraut zu machen. Landschaftlich paradiesisch schön, hat diese nämlich ihre Tücken: der Asphalt ist streckenweise uneben und körnig und somit kräfteraubend (und im sehr wahrscheinlichen Fall von Regenfällen daher auch rutschig) und vom Straßenrand aus schauen Affen zu. Im Rennen kam erschwerend hinzu, dass die Strecke nicht komplett für den Verkehr gesperrt war und manche Teilnehmer im Linksverkehr nicht umdenken konnten. Zum Glück ging es für beide pannen- und sturzfrei zum zweiten Wechsel.

Der abschließende Lauf wurde eher zum Trab. Die feuchte Hitze wurde zunehmend unerträglich, auch das Eiswasser bei den Labestationen hat nicht allzu lange gekühlt. Akkurat am Wettkampftag gab es keine Bewölkung und keinen Regen, sodass jede Brise und jedes Wölkchen eine Wohltat waren.

Andi konnte am Ende mit einem soliden Rennen zufrieden sein, vor allem weil dieses Mal er mit einer Verletzung im linken Fuß wenige Wochen vor dem Rennen zu kämpfen hatte.

Für Olivia war es mit einer Top-10 Platzierung in der AK und der Qualifikation für die IM70.3-Weltmeisterschaft 2020 in Taupo / Neuseeland nicht nur der versöhnliche Abschluss einer durchwachsenen Saison – damit wurde auch ein lang ersehnter Traum Wirklichkeit.

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Olivia & Andi bei der AgeGroup-Weltmeisterschaft in Lausanne / Schweiz, 1. September 2019

Bei der AgeGroup-EM 2018 in Tartu / EST qualifizierte sich Andi und beim Thermentriathlon Fürstenfeld 2018 Olivia nicht nur für die AG-EM 2019, sondern gleichzeitig auch für die in Lausanne ausgetragene AG-WM über die Olympische Distanz.

Raue Bedingungen im Wasser prägten den Auftakt beim Schwimmen im Genfer See. Der heftige Wellengang, sowie die anspruchsvolle Radstrecke mit vielen kurzen, aber steilen Anstiegen und giftigen Abfahrten und die ebenso hügelige Laufstrecke machten es insgesamt zu einer würdigen WM bei der nichts geschenkt war.

Nach akuten kleinen Verletzungen im linken Fuß zwei Wochen zuvor war Olivia froh, ihre erste WM trotzdem bestreiten zu können, konnte aber nicht zu Höchstformen auflaufen. Für Andi war es nach der IM70.3-WM in Südafrika 2018 die zweite WM, die er zufrieden vor einem großartigen Publikum ins Ziel brachte.

 

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Steven am 04. 08. 2019 / Berlin City Triathlon – Die Finals / Sprint-Distanz

Als letzten Vorbereitungswettkampf für den 70.3 IM in Zell am See am 1.9. habe ich mir Berlin (meine ehemalige Heimat) ausgesucht.

Im Rahmen der „Finals“ (Deutsche Meisterschaften in 10 verschiedenen Sportarten), konnten auch Hobby-Triathleten mit an den Start gehen und
die tolle Atmosphäre beim Zieleinlauf vor dem Olympiastadion genießen.

Der blaue Bundesliga-Teppich und eine vollbesetzte Tribüne sorgten dabei für Gänsehaut-Feeling.

Mit Patrick Lange war sogar auch der amtierende Hawaii-Doppelweltmeister mit am Start.

Um 8 Uhr 20 ging es auf die 750m in den Wannsee – danach 100 Treppenstufen hinauf in die Wechselzone und ab auf´s Rad. Die nächsten 20km rollten sich ganz gut dahin
durch den Grunewald bis hin zum Olympiapark.

Eine kleine Besonderheit auf der Radstrecke war der Anstieg zum Grunewaldturm, wo 1987 die erste Bergwertung der Tour de France stattfand.

Die Laufstrecke, 2 Runden um den Olympiapark, war mit einigen Höhenmetern dann auch gar nicht so einfach – allerdings lief man die 5km meist im Schatten,
so dass am Ende auch hier eine gute Zeit für mich herauskam.

44. AK MSEN2 mit 1:24:46

Simone beim Trumer Triathlon am 28.07.2019

Am Sonntag den 28.07.2019 startete Simone beim Trumer Triathlon über die Mitteldistanz. Der Wettergott war dieses Jahr gnädig.
Es sah zwar immer mal wieder nach einem aufkommenden Gewitter aus, allerdings hat der Regen erst bei der Heimfahrt begonnen.
Neo durfte verwendet werden, wurde dann aber doch etwas warm damit. Nach einem eher gemütlichen Schwimmen ging es dann auf die hügelige Radstrecke, welche nur so verflogen ist.
Beim abschließenden Lauf hat sich nach der ersten Runde ein Dauergrinser eingestellt und der Bewerb hat in Summe einfach nur ganz viel Spaß gemacht.
Am Ende des Tages waren es dann 5:25h und der 10.Gesamtrang bei den Damen.

Sieg von Simone bei der Eisernen Reblaus am 16.06.2019

Am Sonntag den 16.06.2019 startete Simone wieder bei der Eisernen Reblaus in Unterstinkenbrunn.
Das Besondere an diesem Bewerb ist immer, dass hier mit dem Laufen begonnen wird (8km), anschließend heißt es rund 40km Radfahren
und dann springt man noch ins 25m Becken für die abschließenden 500m Schwimmen.
Nach mehrmaligem Antritt hatte es dieses Jahr zum Gesamtsieg bei den Damen in einer Zeit von 1:54:56 h gereicht.

 

 

 

Babsi und Steven: 20. Juli 2019 / Mostiman Triathlon / Olympische Distanz

Im schönen Mostviertel, in Wallsee an der Donau fand unser zweiter olympischer Triathlon in diesem Jahr statt. Dieses Mal wieder ein Nachmittag-Start – und wieder bei Temperaturen von über 30 Grad. Die Frage mit oder ohne Neo gewann dann knapp der Neo. Es hieß von den Verantwortlichen, dass ab 21,9 Grad Wassertemperatur ohne Neo geschwommen wird. Eine halbe Stunde vor Start waren es 21,8 Grad – und somit konnten wir uns mal wieder in die Auftriebshilfe zwängen.

Geschwommen wurden 2 Runden in einem Donau-Altarm, wobei die zweite Runde nach einem kurzen Landgang mit einem Sprung von einem Ponton ins kühle Nass stattfand – natürlich nicht ohne anschließendes Brille richten.

Trotzdem brachten wir ganz gute Schwimmzeiten zustande und machten uns auf in die Wechselzone. Der Schwimmausstieg verläuft mittlerweile schon etwas routiniert – Brille hoch, Nasenklammer ab, Neo-Oberteil abstreifen – alles ohne Komplikationen.

Dann ab aufs Rad und gleich zu Anfang ein heftigerer Anstieg – allerdings bei tosendem Empfang am Heartbreak Hill. Kurz darauf kam mir schon der führende Michi Weiss entgegen. Mit einem weiteren längeren Anstieg kann man die Radstrecke somit als recht anspruchsvoll bezeichnen, was man dann spätestens bei der Durchschnittsgeschwindigkeit am Garmin erkennt.

Zum Schluss ging es dann auf die 10km Laufstrecke – 3 Runden á 3,33km, wo es an den Laben auch ein bisschen Abkühlung aus dem Gartenschlauch gab. Michi Weiss kam mir ein letztes Mal entgegen – er verschwand dann bereits ins Ziel, ich hatte noch eine gute Stunde zu laufen.

Unter dem Zielbogen konnten wir dann auch zum erstem Mal dieses Ziel-Banner hochhalten – und uns erschöpft aber zufrieden über die Melonenstücke am Finisher-Buffet hermachen.

                                                                                                 Norbert, David, Babsi und Steven

Babsi und Steven: Juni 2019 / Chiemsee Triathlon / Olympische Distanz

Die erste für uns “größere“ Distanz heuer fand in Bayern am Chiemsee statt. Der einzige Nachteil - am selben Tag war der Frankfurt-Ironman, mit Frodo, Kienle und Lange am Start – und so konnten wir das Rennen nicht tracken und streamen, wie gewohnt.

Es war auch das erste Mal für uns, dass man die Räder bereits am Vortag einchecken musste und für die Wechselzone gab es ein Rad-Sackerl, ein Lauf-Sackerl und ein After-Race-Sackerl. Die Herausforderung bestand darin, alles in die richtigen Sackerln zu stecken und ja nichts zu vergessen. Hat zum Glück ganz gut geklappt.

Da das Rennen als Hitzerennen angekündigt wurde, war klarerweise Neo – Verbot. Eine große Runde im glasklaren Chiemsee war schnell erledigt – dann ab auf die 42km-Radstrecke. Aufgrund der Hitze wurden hier bereits Teile der Strecke von den örtlichen Feuerwehren und Kleingärtnern beregnet – was auch später beim Laufen eine sehr willkommene Abkühlung war - bei jenseits der 35 Grad. Auf der Radstrecke hatten wir sogar ein paar Momente Zeit, um die schöne Landschaft und das tolle Alpenpanorama zu genießen.

Die 5km-Laufrunde wurde von uns dann 2 Mal bewältigt – wobei ein großer Teil der Strecke auf schattigen Waldwegen verlief - allerdings auch mit einem etwas nervigerem Anstieg dazwischen, den wir (wie auch die meisten rund um uns herum) gehend überwunden haben.

Auf der Finish-Line wurde jeder Athlet dann von 2 Kindern in Dirndln und Tracht über die Ziellinie begleitet.

Alles in allem ein sehr schönes Event – mit viel applaudierendem Publikum entlang der Strecke.

Babsi und Steven: 08. Juni 2019 / Neufeld Triathlon / Sprint-Distanz

Die Saison haben wir im Juni mit einer Sprint-Distanz begonnen.

Zum ersten Mal war der Start für uns erst am frühen Abend. So hatten wir keinen morgendlichen Stress und konnten sogar ausschlafen.

Das Wetter war super und mit 27 Grad nicht zu heiß.

Das Schwimmen im Neo verlief ganz gut – bis zur ersten Boje war es ein ziemliches Gerangel, danach ging es besser und man konnte den Rest der 750m im wiedergefundenen Kraultempo absolvieren.

Von der schnellen, flachen 20km-Radstrecke – eine große Runde auf gutem Straßenbelag – ging es dann zum Laufen. 5km rund um den Neufelder See herum – und mit Zielsprung über die Finish-Line.

Olivia und Andi bei derAgeGroup-EM in Weert am 01. und 02.06.2019

Am 1. und 2. Juni fiel bei bereits hochsommerlichen Temperaturen in Weert in der niederländischen Provinz Limburg der Startschuss für die AG-Europameisterschaft über die Olympische Distanz.

Olivia war nach gesundheitlichen Schwierigkeiten in der Vorbereitung glücklich überhaupt teilnehmen zu können, musste das Rennen allerdings mit angezogener Handbremse fahren.

Tags darauf machte Andi sehr zufrieden sein Rennen und qualifizierte sich im Zuge dessen bereits für die AG-EM 2020 in Tartu / Estland.

Die Qualifikation wird Olivia Ende August beim Südsteiermark-Triathlon in Angriff nehmen, wo sich beide schon vor zwei Jahren qualifizieren konnten, damals ebenfalls für Tartu.

 

Alex Gräf "First out of the water" beim Ironman 70.3 in St. Pölten am 26.05.2019

Beste Bedingungen für den IRONMAN 70.3 St. Pölten. Angenehme Temperaturen am Schwimmstart und leichte Bewölkung sorgten für ein tolles Triathlon Fest. Über 2.500 Athleten nahmen die 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Rad fahren und 21,1 Kilometer Laufen in Angriff.
Gleich zu Beginn des Rennens bestimmte der Österreicher Alexander Gräf das Tempo. Er gab in seinem ersten IRONMAN 70.3 Rennen als Profi Athlet das Tempo vor.
Nach 24:33 Minuten stieg er als schnellster Schwimmer aus dem Wasser. An seinen Beinen Martin Bader aus Vorarlberg und und der Schwede Jesper Svensson, sowie Mitfavorit Nils Frommhold.
Alexander beendete das Rennen als Gesamt 19.

David beim Ironman 70.3 in St. Pölten am 26.05.2019

Meinen ersten Ironman 70.3 bestritt ich in St. Pölten. Gründe dafür waren das Schwimmen in zwei Seen und die Radstrecke. 

Bei der Anmeldung gab ich an 45 Minuten für die Schwimmstrecke zu benötigen. Im Rennen absolvierte ich die erste Disziplin in 36 Minuten.
Die Radstrecke führt die ersten 20km entlang der S33 wo man richtig Gas geben konnte. Weiter ging es die Donau entlang. Der anspruchsvolle Anstieg nach Gansbach forderte die Mobilisation aller Kräfte.
Oben angekommen ging es die restliche Strecke bis St. Pölten bergab. Nach 3:13:29 beendete ich die 90km am Rad.
Die 11km lange Laufstrecke führte durch die Innenstadt von St. Pölten. In der Ersten Runde war ich noch gut unterwegs. Die zweite Runde wurde zum Kampf forderte Alles von mir.
Nach 6 Stunden und 11 Minuten kam ich bei meinem ersten 70.3 in Ziel.

 

David´s Saisonstart in Obergrafendorf am 11.05.2019

Mein persönlicher Saisonstart fand in Ober-Grafendorf über die Olympische Distanz statt. 

Bei eisigen Wassertemperaturen wurden die vollen 1500m geschwommen. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten beendete ich in 28 Minuten die erste Disziplin. Die 10 km lange Radstrecke wurde 4 mal gefahren. Bis auf einen Wildwechsel in der ersten Runde konnte ich die  zweite Disziplin problemlos beenden. Beim Laufen hatte ich auch keine großen Probleme und so kam ich nach 2 Stunden und 40 Minuten in Ziel. 

 

 

 

Viel Erfolg für 2019

                                                                                                                                             

 

 

                                    Silvesterlauf 2019

 

 

Olivia´s und Andi´s Jahresrückblick 2018

Andi & Olivia’s Märchen-Sommer bzw. Sommer-Märchen

Nach intensiven Wochen und Monaten voller Training, Wettkämpfen und Reisen mit all den dazugehörigen neuen Erfahrungen und Erlebnissen, Eindrücken und Emotionen, kehrt nun wieder Ruhe ein und wir blicken mit einem mehr als zufriedenen Lächeln zurück.

Alles begann Anfang Mai in Obergrafendorf mit einem vielversprechenden Saisonstart.

Am 27. Mai ging Andi beim Ironman 70.3 St. Pölten an den Start. Im Hinblick auf sein Saison-Highlight, die Challenge Roth über die Langdistanz, war es für ihn in erster Linie ein Formcheck, peilte er doch ein LD-Finish in unter 10 Stunden an. Mit einer neuen Halbdistanzbestzeit von 4h44’ sollte dem nichts im Weg stehen. Am Ende des Tages jubelten wir jedoch nicht nur darüber, sondern auch über seinen Slot bei der Ironman 70.3-Weltmeisterschaft. Unser Weg sollte uns also drei Monate später nach Port Elizabeth / Südafrika führen. Doch bis dahin galt es noch einige Herausforderungen zu meistern.

Am 1. Juli war es schließlich soweit – in Roth fiel der Startschuss für Andi und seine Langdistanz. Nach kleinen Startschwierigkeiten beim Schwimmen fand Andi rasch wieder zurück ins Rennen und machte dieses im weiteren Verlauf mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks. Stück für Stück, Disziplin um Disziplin arbeitete er seinen Marschplan ab. Mit seinem ihm eigenen Zielsprung überquerte er nach 9h45’ überglücklich die Ziellinie – sein langersehnter Wunsch wurde nach Umwegen und harter, unermüdlicher Arbeit Wirklichkeit.

Mitten in meinen eigenen Vorbereitungen auf die AgeGroup-EM über die Olympische Distanz in Tartu / Estland wurde ich, als es gerade richtig gut lief, von einer Lungenentzündung ausgebremst. Im ersten Moment schien die Saison gelaufen zu sein. Doch dank rechtzeitiger und hervorragender Hilfe, Andis liebevoller Pflege und ein wenig Geduld (nicht gerade meine Stärke…) kam ich rasch wieder auf die Beine und konnte auch schon bald das Training wieder aufnehmen. Nach zwei ausgefallenen Vorbereitungs-Wettkämpfen entschied ich spontan eine Woche vor Tartu über die Sprint-Distanz beim Mostiman in Wallsee zu starten. Eine gute Entscheidung, denn am Ende durfte ich meinen ersten Altersklassen-Sieg feiern. Und die Form war schließlich auch wieder da wo sie vor der Erkrankung war.

So machten wir uns Mitte Juli zufrieden und gestärkt auf den Weg nach Estland. Nach der Hitzeschlacht beim Qualifikationsrennen Ende August 2017 in der Südsteiermark freuten wir uns auf das Rennen im kühlen Norden. Doch schließlich schwammen wir ohne Neo im Fluss bei Badewannen-Temperatur und gingen bei kaum weniger tropischen Temperaturen auf die größtenteils flache Rad- und Laufstrecke, die ein schnelles Rennen versprach. Beide hatten wir ein fantastisches Rennen vom Start bis ins Ziel, bei dem abermals für beide Bestzeiten fielen.

Vor dem intensiven Saison-Finale wurde es kurz ruhiger; zwei Vorbereitungs-Wettkämpfe, beim Gerasdorf Triathlon und Thermentriathlon in Fürstenfeld jeweils über die Olympische Distanz, standen auf dem Programm.

Ende August hieß es dann endlich Koffer packen für Südafrika – das Abenteuer IM70.3-WM war gekommen. Über Doha und Johannesburg ging es schließlich nach Port Elizabeth in den südafrikanischen Winter. Die ersten Tage waren geprägt von Wind und Wetter. Die erste Trainingseinheit im Meer bei 15 Grad Wassertemperatur und recht starkem Wellengang verhieß nichts Gutes. Glücklicherweise wurde es von Tag zu Tag wärmer. Bei wenig Wind und leichtem Nieselregen erfolgte am Morgen des 2. Septembers für Andi schließlich der lang herbeiersehnte WM-Start. Die See zeigte sich mit fast angenehmen 18 Grad und niedrigen Wellen gnädig. Dem rauen, kräfteraubenden Asphalt zum Trotz ging es mit dem Rad pannenfrei zur 2. Wechselzone. Mit einer Zeit von 4h51’ gelang sogar das Finish unter fünf Stunden. Innerhalb der Altersklasse hatte sich Andi ziemlich genau in der Mitte platziert. Die riesige Finishermedaille und die tolle Atmosphäre einer Weltmeisterschaft machen Lust auf mehr.

Kaum aus Südafrika zurück ging es praktisch gleich weiter in die Niederlande, wo noch mein zweites Saison-Highlight auf mich wartete: die Halbdistanz im Rahmen der Challenge Almere-Amsterdam. Optimal waren die Voraussetzungen zunächst nicht: alles Organisatorische im Vorfeld kam mir unglaublich kompliziert vor, nach ein paar Nächten mit viel zu wenig Schlaf stand ich übermüdet am Start und stieg von meiner Schwimmleistung enttäuscht aufs Rad. Der Ärger über das alles sollte mir aber den nötigen Antrieb bescheren ordentlich Gas zu geben, sodass auch ich schließlich mein langersehntes Ziel erreicht habe: das Halbdistanz-Finish in unter 6 Stunden.

Nun sind wir nach Hause zurückgekehrt, dieser besondere Sommer ist Erinnerung, aber wir dürfen uns auch schon auf zwei Highlights 2019 freuen: die AgeGroup-EM Ende Mai in Weert / Niederlande und die AgeGroup-WM Ende August in Lausanne / Schweiz. Andi löste sein Ticket bereits in Tartu; für mich war die Steiermark beim Thermentriathlon einmal mehr ein guter Boden für Qualifikationen. Aber zunächst gilt es diese intensive Saison sacken zu lassen und Kraft zu tanken für neue Herausforderungen bevor der nächste Startschuss fällt.

 

Simone und Roman beim Trumer Triathlon Halbdistanz am 22.07.2018

Leider hat es das Wetter so gar nicht gut mit uns gemeint. Dauerregen (extrem oder leicht aber die ganze Zeit Regen), Nebel am Berg und 15 Grad haben uns den Tag versüßt. Leider hatte Simone mit dem Magen/Darm Probleme wollte aber dennoch einen Versuch starten. Beide haben wir gesund gefinisht und sind ohne Sturz dafür mit der Handbremse am Rad unterwegs gewesen.

Roman kam in 5:02:47h ins Ziel als gesamt 72er und Simone in 5:42:28h als gesamt 27te.

  

Simone und Roman beim Weinviertel 1/8 Man in Schönkirchen am 24.06.2018

Simones 6ter Bewerb in 6 Wochen. Das große Finale der ersten Triathlonsaisonhälfte. Hier startet beim Schwimmen der Langsamste. Schon bei der Anmeldung muss man seine Finisherzeit ungefähr angeben und danach erfolgt die Startreihenfolge. Es handelt sich dabei um einen Sprint: 500m im 50er Becken, 20km Radln und anschließend noch 5km Laufen.

Roman finishte als gesamt 10ter und 3er in der AK in 1:00:07h. Simone konnte den Bewerb für sich entscheiden und finishte in 1:04:36h als gesamt 1te Dame und 1te in der AK.

 

Simone und Roman bei der Eisernen Reblaus in Unterstinkenbrunn am 17.06.2018

Dieser Bewerb muss einfach jedes Jahr sein. Eine super nette kleine Veranstaltung aber einfach toll organisiert. Gestartet wird mit einem 8km Lauf, anschließend 40km Radfahren und zum Schluss noch 500m im Becken schwimmen. Roman finishte in 1:44:07 h und wurde gesamt 7ter. Simone finishte in 1:54:07h und wurde gesamt 3te.

  

Simone bei der Waldviertel Eisenmann Halbdistanz am 10.06.2018

Der 3. Triathlon in Folge stand an. Dieses mal der Waldviertel Eisenmann in Litschau. Schon in der Früh war es sehr warm und sonnig, auf der Halbdistanz wurde mit Neo geschwommen. Das coole an dem Rennen: Die Frauen starten zuerst und 10 Min dahinter die Männer. Als Gesamt 6. Dame stieg ich (Simone) nach dem Schwimmen aus dem See (noch bevor der erste Mann kam J). Leider waren die Beine beim Radfahren nicht ganz so kraftvoll wie erhofft und die Laufstrecke deutlich hügeliger als angenommen. So habe ich den Rest einfach genossen und meinen Spaß dabei gehabt J. So wurde es der Gesamt 6te Platz bei den Damen in 5:48:02 h.

 

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